Zum richtigen Zeitpunkt sparen
Es gibt Höhen und Tiefen im Leben. Das betrifft natürlich auch den Job und die eigenen Verdienstmöglichkeiten. Vielleicht verdient man schon mit Anfang 20 ganz ordentlich mit Nebenjob und später wieder weniger aufgrund des Studiums. Ist das aber erst einmal abgeschlossen sprudelt das Geld so richtig. Sollte man also in die glückliche Lage kommen über mehr als ausreichend Geld zu verfügen, darf man die Altersvorsorge nicht vergessen. Zwar ist man in der Regel auch über die staatliche Rentenversicherung abgesichert, doch den bisherigen Lebensstandard im Alter bietet diese lange nicht. Aufgrund der
demografischen Entwicklung ist es oder wird es ganz einfach nicht mehr möglich sein jedem Arbeitnehmer einen hohen Prozentsatz seines vorherigen Lohns weiterbezahlen zu können. Man muss daher zusätzlich selbst vorsorgen, wenn man im Alter nicht auf der Strecke bleiben möchte.
Die
Rister Rente ist ganz klar ein wichtiger und aufgrund der Förderung empfehlenswerter Ansatz. Hier zahlt man monatlich kleine und verkraftbare Beträge in einen
Riester Vertrag ein, die sich im Laufe der Jahre summieren. Wird dann das eingesetzte Kapital auch noch in einem Sparvertrag oder Fond angelegt, vermehrt sich das Geld nochmals. Die Auszahlung der Riester Rente erfolgt dann zu einem festgelegten Renteneintrittdatum und kann entweder in Form von Raten (monatlicher oder jährlicher Rente) oder auch als Gesamt- / Direktzahlung bei Renteneintritt stattfinden. Zusätzlich zu den selbst gezahlten Beiträgen erhält man noch eine nicht zu verachtende staatliche Förderung, die pro Jahr angerechnet wird.
Es ist also wichtig in den Zeiten in denen das Geld nur so sprudelt auch daran zu denken etwas zurückzulegen. Die meisten Riesterverträge gestalten sich so flexibel, dass man die monatlichen Raten nach Belieben anpassen kann. Empfehlenswert ist allerdings, sofern man es sich finanziell erlauben kann, sie so hoch zu halten, dass man immer die maximale staatliche Förderung dazu bekommt. Für den Erhalt der staatlichen Förderung gilt seit 2008 ein erforderlicher Mindestbeitrag von vier Prozent des eigenen Bruttolohns, bis zu einer Höchstgrenze von 2100 Euro. Natürlich ist es auch jedem Sparer freigestellt mehr zu sparen, doch Beträge, die darüber hinausgehen, werden ab dieser Summe nicht mehr zusätzlich von Staat gefördert.
Mit diesen vier Prozent hat man also einen guten Anhaltspunkt zu dem, was man selbst zusätzlich zur gesetzlichen Rentenversicherung leisten sollte. Natürlich kann man nicht in allen Lebenslagen so viel Geld entbehren, doch sollte man schon versuchen gerade in jüngeren Jahren möglichst viele Beiträge zur
Riester Rente zu zahlen. Im Besonderen, wenn sich die Gelder über Jahre hinweg potenzieren, ergibt sich am Ende eine wirklich stattliche Gesamtsumme, die einem für ein doch schon luxuriöses Leben im Alter zur Verfügung stehen kann.