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Das Risiko richtig abwägen

Es gibt die unterschiedlichsten Sparformen um an die staatliche Riesterförderung zu kommen. Hierzu zählen normale Sparpläne, wie auch die verschiedenste Rentenfonds und andere Mischformen mit Aktien oder sogar der Erwerb von selbst genutzten Immobilien über die Eigenheimrente. Auch Direktversicherungen können sich anbieten. Hier scheiden sich die Geister, welches die empfehlenswerteste Anlageform ist.

Zum einen winken oft hohe Renditechancen und verlocken so gewisse Risiken einzugehen. Zum anderen bekommt man hier und da aber auch die totale Absicherung geboten und kann dafür nur mit moderatem Gewinn rechnen. Hier pauschal eine Gangart zu empfehlen wäre falsch, da es auch mit von den finanziellen und persönlichen Situationen der Sparer abhängt. Die ein oder andere allgemeingültige Aussage lässt sich jedoch dennoch treffen.

Denn grundsätzlich ist es für niemanden empfehlenswert ganz und gar auf das eine oder andere Extrem zu setzen. Gerade wenn es um Laufzeiten von mehr als 20 Jahren und somit auch sehr hohe Beträge geht, sollte man keinesfalls alles auf eine Karte setzen, auch wenn die enormen Renditechancen dazu verlocken könnten. Das Risiko am Ende mit gar nichts, wenig oder hohen Verlusten dazustehen ist dafür eines zu groß und gerade die Finanzkrise 2008 hat gezeigt dass noch immer niemand den Blick in die Glaskugel geschafft hat. Auch das andere Extrem ist nicht empfehlenswert, wenn auch nicht ganz so verheerend. Wer auf komplette Sicherheit ohne jeglichen Risikoanteil setzt, der kann heutzutage nicht viel mehr erwirtschaften als dass was durchschnittlich zum Inflationsausgleich nötig ist. Seine Gewinnspanne liegt damit irgendwo im Bereich von plus minus null!

Somit sollte hier auf jeden Fall der goldene (und vor allem persönliche) Mittelweg gefunden werden. Für dessen Findung spielen auch zahlreiche individuelle Faktoren wie eigene Pläne, Ansprüche und vor allem die Dauer der Anlage eine gewichtige Rolle. Im Allgemeinen bieten sich aber Anlagen an, bei denen der Sparer eine gewisse garantierte Mindestrente oder auch Mindestauszahlung erhält und zusätzlich noch mit einem gewissen Risikoanteil Renditen erwirtschaften kann. Die Devise lautet hier als: Clever mischen!

Lassen Sie sich von ihrer Hausbank ruhig beraten, achten Sie aber stets darauf nicht sofort auf Angebote einzugehen sondern zusätzlich andere Optionen als Vergleich heranzuziehen. Gerade das Internet bietet hervorragende Vergleichsmöglichkeiten, da hier oft die Übersichtlichkeit via Klick gegeben ist, ohne lästige Bankvorsprachen oder Telefonate.