Fondssparplan
Eine besonders empfehlenswerte Art der langfristigen Geldanlage ist der Fondssparplan. Hier kauft der Anleger regelmäßig über einen bestimmten oder unbestimmten Zeitraum hinweg Fondanteile. Zumeist geschieht dies monatlich mit einer festen Summe. Es gibt jedoch auch jährliche oder vierteljährliche Zahlungsintervalle. Viele Fondssparpläne fallen dabei unter die Regelung der
Riesterförderung und werden staatlich bezuschusst. Einzelheiten dazu sollte man mit seiner Bank klären.
Der Vorteil von Fondssparplänen besteht im Vergleich zum normalen Kauf von Fondsanteilen darin, dass man nicht nur einmal und zu einem bestimmten Zeitpunkt kauft. Die Einmalanlage birgt im Vergleich zur regelmäßigen Anlage ein hohes Risiko, da zum Kaufzeitpunkt der Kurs ungünstig stehen kann, was die Renditechancen deutlich schmälern würde. Durch den zeitlich verteilten Ankauf von Fondsanteilen streut man das Risiko deutlich. Statt auf plötzlich an- oder absteigende Kurse zu setzen setzt man beim verteilten Fondsankauf auf die generell positive Kursentwicklung. Somit gibt man den Fondsmanagern ein stückweit Vertrauen, dass sich der Kurs aufwärts entwicklen wird, was langfristig in aller Regel der Fall sein sollte.
Nich selten kann man bei langen Laufzeiten von mehr als acht Jahren mit durchschnittlichen Jahresrenditen von bis zu zehn Prozent rechnen und das bei recht moderatem Risiko. Ein Kapitalverlust gilt als eher unwahrscheinlich, ist aber nicht völlig auszuschließen. Fondssparpläne bieten sich für Sparer und Riesterer an, die zwar prinzipiell sicher anlegen möchten, aber im Interesse einer höheren Rendite dazu bereit sind, ein etwas höheres, finanzielles Risiko einzugehen.
Neben der Möglichkeit mit solchen Sparplanen zu
riestern, kann man auch von anderen staatlichen bzw. betrieblichen Fördermitteln wie etwa Vermögenswirksamen Leistungen Gebrauch machen. Manche Banken bieten sogar Kombinationen aus beiden Förderungen an und vereinen sie unter einem gemeinsamen Dach bzw. Rahmenvertrag.
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