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Die demographische Katastrophe

Ein grundlegender demographischer Wandel in Deutschland ist schon jetzt nicht mehr aufzuhalten, denn schaut man sich die Bevölkerungsentwicklung der Vergangenheit und deren Fortschritt in die Zukunft an, so zeigt sich mit aller Vehemenz, dass der Durchschnittsdeutsche immer älter wird und die Zahl der Kinder kontinuierlich abnimmt. Für das Altwerden an sich bedeutet das gewiss nichts Gutes.

Bis in das Jahr 2030 wird sich nach aktuellen Schätzungen die Anzahl der Deutschen von 81,6 Millionen auf rund 75 Millionen verringert haben. Die Zahl der Menschen, die sich zu diesem Zeitpunkt in Rente befindet wird allerdings weitaus höher denn heute sein. Was bedeutet das also für die Höhe der Rente?

Letztendlich müssen immer weniger arbeitende Menschen, immer mehr alternde Menschen finanziell absichern. Somit werden entweder die Rentenbeiträge steigen oder die Rente sinken. Momentan sieht es aber eher nach beidem aus!

Somit wird jene Rente, die man letztendlich erhält gerade mal dafür ausreichen am Existenzminimum zu leben. Und das obwohl der Ruhestand doch eigentlich dazu da ist das Leben zu genießen. Glücklicherweise leben wir in einem Sozialstaat, indem die Regierung (zumindest ist das anzunehmen) weitestgehend alles dafür tun wird, dass ein Mindestmaß an Lebensqualität gewahrt bleibt. Daher wird man vermutlich eine Regelung finden, sodass die Menschen am Existenzminimum leben können, doch Luxus wie eine schöne Wohnung, Urlaube oder Aufwändige Anschaffungen werden mit der herkömmlichen Rente kaum mehr drin sein. Es gilt daher zusätzlich zur staatlichen Rente privat vorzusorgen; zum Beispiel mit der staatlich geförderten Riester Rente.

Gewisse Hoffnungen setzt man aber auch heute noch in die Tatsache, dass sie die demografische Entwicklung zumindest etwas zum positiven korrigieren könnte. Auch könnte man das Problem durch die Zuwanderung von jungen Arbeitnehmern aus dem Ausland zumindest etwas dämpfen. Mehr als eine Minderung des Rentenproblems wird allerdings kaum möglich sein.